Power-to-X Ansatz im Fokus der „Kopernikus-Projekte für die Energiewende“

04.01.2016

Am 8. Januar 2016 endet die Einreichungsfrist für Projektskizzen zur Förderung im Rahmen der Forschungsinitiative „Kopernikus-Projekte für die Energiewende“. Einen Schwerpunkt der geförderten Projekte soll der Power-to-X Ansatz bilden. Unter diesen Ansatz fällt auch das Competence Center Power-to-Fuel.

 

Das Ziel der Kopernikus-Projekte ist die Entwicklung von Energiekonzepten und –systemen für die Anwendung im großtechnischen Maßstab für ein nachhaltiges Energiesystem unter einem ganzheitlichen Ansatz.

Die Förderinitiative ist ein Bestandteil der neuen „Hightech-Strategie“ der Bundesregierung, die einen weiteren Ausbau der Beziehungen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft anstrebt, und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiiert.

Besonders Forschungsansätze mit einem hohen Potenzial für das Gelingen der Energiewende sollen langfristig von der Grundlagenforschung bis hin zur Anwendbarkeit unterstützt werden. Die Förderlaufzeit beträgt jeweils 10 Jahre, insgesamt werden bis 2025 bis zu 400 Millionen Euro Fördermittel eingesetzt.

Zur Erforschung der flexibleren Nutzung erneuerbarer Ressourcen soll ein Kopernikus-Projekt mit einem Power-to-X Ansatz unterstützt werden. Im Vordergrund steht die Entwicklung von Prozessen und Methoden für die Auskopplung von überschüssiger elektrischer Energie aus erneuerbaren Ressourcen in die Bereiche Wärme, Mobilität und chemische Grundstoffe. Die großtechnischen Voraussetzungen für die Erzeugung von stofflichen Energieträgern oder Industrierohstoffen aus Ökostrom sollen erforscht werden.

Weitere Schwerpunkte der Kopernikus-Projekte bilden die Erforschung neuer Netzstrukturen und die Ausrichtung von Industrieprozessen auf fluktuierende Energieversorgung. Zusätzlich sollen auch Projekte zur Transformation und Vernetzung der Energieversorgung unterstützt werden, bei denen Konzepte anhand von sozialen, ökologischen, ökonomischen und technischen Faktoren unter Miteinbeziehung des europäischen Kontextes überprüft werden.